die unsichtbaren städte

1997 ist die Diplomarbeit am FB Architektur an der HdK Berlin entstanden. Die Arbeit wurde 1998 mit dem Max-Taut-Preis ausgezeichnet (lobende Erwähnung).

Zwei Jahre später entstand hierzu eine Webseite und ein Hörspiel (Audio-CD) in Zusammenarbeit mit Carsten Gosch (3-D-Visualisierung) und Ulrich Grüter (Programmierung).

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Gebäudemodell

Netzmodell

Würfelmodell

ein Raum, der einen in sich selbst verwickelten unendlichen Kreislauf des immer wieder Gleichen, des gleichen Aussehens formuliert.

Der Möbiusraum

ein Raum, mit einer zellenartigen Anordnung von Fächern. Eine Fläche in der sich Erkenntnisse und Informationen unterschiedlich tief einprägen.

Der Gedächtnisraum

ein Raum, der unterschiedliche Schichten enthält. Jede Schicht mit einer anderen Information. Man bewegt sich durch die Biographie Calvinos.

Der Schichtenraum

ein Raum, mit langen, schmalen Gängen auf der Suche nach gespeicherten Informationen. Der Weg fällt schneckenförmig ab und endet in einem Lagerort.

Der Gedankengang

ein Raum, der durch bewegliche Elemente seine Struktur verändern kann. Diese beengen oder erweitern den Raum.

Der Bewegungsraum

ein Raum, mit einem Glasdach, auf dem verschiedene Buchstaben und Textfragmente ruhen. Diese fallen als Schatten auf den Boden. Der Sehende muß die Leerstellen zwischen den auf der hellen Bodenfläche hingeworfenen Worte mit seiner Phantasie füllen.

Der Schattenraum

ein Raum, der nach alle Seiten offen ist, von allen vier Seiten zugänglich. Bewußseinswege.

Der offene Raum

ein Raum, der verschlossen ist. Die verschlossene Tür ist eine Scheintür. Sie führt nur in der Phantasie nach innen. Hier sind es die eigenen Fiktionen und Bilder die jeder in sich trägt und dem Inneren einen aufregenden Inhalt verleihen.

Der geschlossene Raum